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Programme für Besuchergruppen

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Einen Überblick über die Aktivitäten, die wir Ihnen als Besucher in unserem Dorf anbieten können.


Angebotene Aktivitäten in NSWAS

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Gemeinschaft und herzlich Willkommen in Neve Shalom/ Wahat al-Salam.
Diese Liste gibt Ihnen einen Überblick über die Aktivitäten, die wir Ihnen als Besucher in unserem Dorf anbieten können. Beachten Sie bitte, dass diese Angebote genereller Natur sind und gewöhnlich entwerfen wir Programme, die den Anforderungen und Wünschen der jeweiligen Gruppe entsprechen. Dabei können wir beispielsweise auf das Alter der Gruppenteilnehmer Rücksicht nehmen, auf ihre Interessen oder die Dauer ihres Aufenthaltes.

Bei Fragen oder Anregungen können Sie sich auch gerne persönlich an unsere zuständige Mitarbeiterin wenden.

Rita Boulos,
Visit Programs Director,
Communications & Development Office
Neve Shalom/Wahat al-Salam,
Doar Na Shimshon 99761 Israel
Tel: +972(0)2-999-6305
Fax: +972(0)2-991-1072
Email: rita@nswas.info

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Das Basisprogramm

Bekanntschaft mit dem jüdisch/arabischen Dorf, seiner Geschichte und Ideologie, sowie eine Diskussionsrunde mit einem Mitglied der Gemeinschaft. Hierauf folgt eine Führung durch das Dorf.
Falls Sie mehr über unser Projekt wissen möchten, klicken Sie www.nswas.org

Dieses Programm dauert etwa zwei Stunden und kostet 30,- NIS pro Person (Mwst. nicht mit inbegriffen), wobei die Mindestaufwendungen pro Gruppe bei 500,- NIS liegen.

Themen für Vorträge und Diskussionen:

- Palästinensische Staatsbürger Israels
- Binationale und bilinguale Ausbildung in der Grundschule von Neve Shalom/Wahat al-Salam. Die erste Schule dieser Art in diesem Land. Beinhaltet einen Besuch der Schule für Personen im Bildungsbereich, d.h. Lehrer und Studenten.
- Die Gemeinschaft, Struktur, Entscheidungsfällung und die Schwierigkeiten eines gemeinsamen Managements
- Geschichte des jüdisch-palästinensischen Konfliktes
- Das Zionistische Projekt aus einer kritischen Perspektive
- Vorlesung über alternative Gemeinschaften mit NSWAS als Fallbeispiel
- Vorstellung und Besuch des Arabisch-Jüdischen Theaters in Jaffa und eine geführte Tour durch die Altstadt
- Treffen mit dem NGO-Beauftragten (Nichtregierungsorganisationen) in NSWAS.
- Eine Wanderung durch die Landschaft: Besuch zerstörter Dörfer, des Klosters von Latrun und falls möglich ein Besuch eines plästinensischen Dorfes in der Gegend inklusive Mittagessen in einem palästinensischen Haushalt.
- Exkursion zu nicht anerkannten Dörfern im Süden Israels - Tagesprogramm inklusive Mahlzeiten und Transport.

Exkursionen in den Norden

- Wadi Ara, Um al Fahem, und die Region um Nazareth. Besuch der Verkündigungskirche
- Das alternative Planungskommittee von Ilaboun
- Übernachtung in einem arabischen Dorf

Exkursionen nach Jerusalem

- Besuch der Sperranlage mit dem Israeli Committee Against House Demolitions
- Besuch der Jerusalemer Stadtverwaltung und Treffen mit den Zuständigen, die über die Stadt und ihre zukünftige Entwicklung sprechen.
- Archäologische Führung durch das historische Jerusalem - "From Shiloah to Silwan"
http://www.alt-arch.org/index.html

Exkursionen nach Bethlehem

Besuch der Bethlehemer Verwaltung und Diskussion mit den Zuständigen über die momentane Situation in der Stadt. Besuch der Geburtskirche, der Bethlehemer Universität, der Sperranlage und der konfiszierten Dörfer sowie des Dehasheh Flüchtlingslagers.

Aktivitäten und Vorlesungen am Bruno Hussar Pluralistic Spiritual Center

- Bruno Hussar und die Geschichte von Neve Shalom/ Wahat al-Salam
- Die Rolle der Religion im israelisch-palästinensischen Konflikt
- Feminismus und Judaismus
- Unsere Unterschiede feiern - wie die Kinder von Neve Shalom/ Wahat al-Salam die drei Glaubenstraditionen kennenlernen und feiern
- Religion und soziale Identität in der jüdisch- arabischen Erziehung.
- Entdecken der Doumia/ Sakinah - Das Reich der Stille
- Eine geführte Friedensmeditation - gefolgt von einem Spaziergang und einem Beisammensitzen in Stille im House of Silence
- Gebete für den Frieden - eine geführte Meditation für den Frieden, der eine Lesung aus den Schriften oder Gesänge folgen.

Workshop fürs Geschichtenerzählen

Dieser Workshop wird von einem Mitglied des Dorfes durchgeführt, das Schauspieler und Geschichtenerzähler ist. Das Seminar findet auf Englisch oder Hebräisch statt und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, durch Erzählungen etwas über den Konflikt zwischen verschiedenen Kulturen zu lernen. Es können zudem auch persönliche Geschichten oder Erlebnisse ausgetauscht werden.

Die Friedensschule in Neve Shalom/ Wahat al-Salam

- Vorstellung der Friedensschule
- Das Vorgehen bei der Arbeit mit Konfliktgruppen
- Die Rolle der Sprache bei der Arbeit mit Konfliktgruppen
- Postkolonialismus und Dialog

Zusätzlich zu den Vorlesungen bietet die Friedensschule den Workshop "Identitäten im Dialog" an.

Ein Überblick über die Arbeit der Friedensschule

Ziele:

  1. Während der Workshops soll ein Dialog zwischen den Gruppenmitgliedern stattfinden, in dem es um die Beziehung zwischen den Teilnehmern und dem jüdisch-arabischen Konflikt geht und in dem die Frage erörtert wird, wie mit dieser Thematik in den entsprechenden Heimatländern umgegangen werden kann.
  2. Die Workshops sollen den Teilnehmern die Möglichkeit geben, die Arbeitsmethoden der Friedensschule kennenzulernen. Die Mitarbeiter gehören der Friedensschule an.

Im Hinblick auf all unsere Angebote soll klargestellt werden, dass sich sämtliche Programme auf den palästinensisch/israelischen Konflikt, die Menschenrechte und Diskriminierung beziehen. Demzufolge sind unsere Angebote bildend und wir können darüberhinaus Unterkünfte und Mahlzeiten in unserem Hotel anbieten.

(Neve Shalom/ Wahat al-Salam (gegründet im Jahre 1972) ist eine Gemeinschaft von Juden und Arabern mit israelischer Staatsbürgerschaft, deren Mitglieder die Möglichkeit einer Koexistenz der beiden Völker demonstrieren, indem sie ein Dorf aufgebaut haben, in dem gegenseitige Akzeptanz, Respekt und Entgegenkommen herrschen.
Durch seine einmaligen Bildungsinstitutionen trägt Neve Shalom/ Wahat al-Salam dazu bei, die Verständigung von Juden und Arabern in der Region zu unterstützen und voranzutreiben.)

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