Rundbrief               04 / 2001

Regierung der Nationalen Einheit ?

“Der lange Konflikt zwischen uns hat beiden Völkern großes Leiden zugefügt. Die Zukunft kann und soll anders sein. Das Schicksal hat bestimmt, daß wir, zwei Nationen, Seite an Seite in diesem winzig kleinen Land leben. Wir können diese Realität nicht ändern, aber ich glaube, daß wir, wenn beide Seiten wollen, den Weg des bitteren Blutvergießens verlassen können. Wir strecken unsere Hand zum Frieden aus.”

Aus der Regierungserklärung von Ministerpräsident Ariel Sharon
bei der Amtsübernahme am 7.3. 2001.

Hoffen wir, daß den Worten bald die richtigen Taten folgen. Zur Zeit sieht fast jeder Tag mit neuen Toten und Beerdigungen mehr nach Krieg aus. Beide Seiten schaukeln Haß und Gewalt durch Attentate, Beschiessungen, Einsperrungen, Hinrichtungen ohne Gerichtsverfahren, Bombardierungen, usw. immer höher. Wer den Weg des Blutvergießens verlassen will, darf nicht darauf warten, daß die Gegenseite sich bewegt. Er muß selbst die Hand ausstrecken, nicht zum Gegenschlag, sondern zum Vertragen.

Da Sharon seine Koalition aus vielen kleinen Parteien auf eine breite Basis von ¾ aller 120 Abgeordneten stellen wollte, hat er 37 von ihnen in die Regierung als Minister oder Vizeminister geholt. Ob diese Koalition angesichts der vielen Widersprüche in ihr lange halten wird, ist sehr fraglich.

Zum ersten Mal seit der Staatsgründung gibt es einen nichtjüdischen Minister, einen Drusen. Dies hatten sich die bisherigen Ministerpräsidenten nicht getraut. Wie ein Bulldozer, das ist sein Spitzname, hat Sharon diese Linie überrollt.

Salah Tarif wurde im Drusendor f Julis in Galiläa 1954 geboren. Er ist Hauptmann der Reserve, war Bürgermeister von Julis und bekleidete als Mitglied der Arbeitspartei seit 1992 verschiedene Positionen im Parlament. Drusen gelten bei der jüdischen Mehrheit zwar als die “vertrauenswür-digeren” Araber, weil sie im Gegensatz zu Muslimen und Christen in der Armee dienen, aber vielleicht öffnet diese Berufung auch den anderen arabischen Staatsbürgern, immerhin 19 % der Bevölkerung, die Tür zu mehr Gleichberechtigung im Staat Israel.

In Neve Shalom/ Wahat al Salam haben die arabischen (palästinensischen) Mitbürger ja schon immer genau so viel zu sagen wie die jüdischen, so sind z.B. zur Zeit der Sekretär (Bürgermeister) und der Leiter des Hotels Araber, die Leitung der Grundschule und der Friedensschule liegt derzeit in jüdischen Händen, früher war dies genau umgekehrt.

Neues Regierungsmitglied ist auch der 1926 in Jerusalem geborene Rechavam Seevi. Wie der frühere Generalmajor, bei Sharon nun Tourismusminister, mit seinem nichtjüdischen Ministerkollegen auskommen wird, ist fraglich. Seevi, Abgeordneter der Knesset seit 1988, hat sich und die von ihm gegründete Heimatpartei immer wieder vor allem mit dem Slogan in die Schlagzeilen gebracht, daß er alle Araber, auch die in Israel, über den Jordan ausweisen wolle. Einer, der einem Fünftel der Bürger Israels das Bleiberecht in der eigenen Heimat abspricht und praktisch dauernd zum Krieg hetzt, ist der eine Einladung in sein Land zu kommen?

Doch wie soll eine Regierung, in der Beschlüsse ohne Richtlinienkompetenz des Regierungschefs mit Mehrheit gefaßt werden, auf Dauer die Spannung zwischen Ministern, die um des zu erstrebenden Friedens willen zu Kompromissen bereit sind, wie der Friedensnobelpreisträger Shimon Peres, und solchen, die strikt dagegen sind, aushalten?

Neve Shalom/Wahat al Salam lebt

Gerüchte, daß die israelische Friedensbewegung infolge der neuen Intifada ihre Arbeit eingestellt habe, treffen auf andere Gruppen teilweise zu. Unser Friedensdorf aber hat, wie wir berichteten, seine Arbeit noch intensiviert und dient der Friedensbewegung heute als ein Sammel- und Treffpunkt, der ihr Halt gibt.

The Peace Alliance

Vom 16.-17. März trafen sich Leiter israelischer Friedensgruppen im Gästehaus von NSH/WAS zu einer “Friedensalliance”, die von Naftali Raz, einem Gründer von “Peace Now”, und Abdessalam Najjar von NSH/WAS koordiniert wird. Sie will in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen „Gleichberechtigung für palästinensische Bürger Israels und den Frieden fördern und der Gewalt vorbeugen.”

Dichtung und Musik für Frieden

Vom 23.-24.März veranstaltete die Israelische Interfaith Association zusammen mit dem Beth Midrash Iyyun ein Wochenende im Gästehaus von NSH/WAS über Sufi-Dichtung und Musik für Frieden. Viele jüdische und moslemische Geistliche, Akademiker und andere hörten Vorträge und diskutierten über Sufismus und die historischen Beziehungen zwischen den beiden Religionen. Sie musizierten, meditierten und beteten miteinander islamische Gebete und Gebete zum Shabat. Die meisten trugen traditionelle Kleidung. Mitglieder des Dorfes nahmen an dem Seminar teil und zeigten den Gästen das Dorf.
Alles geschah in großer Harmonie. Könnte es doch außerhalb auch so friedlich sein! Eine zufällig im Hotel weilende Gästegruppe aus den USA freute sich über das Zusammensein mit den Seminarteilnehmern.

Damit das Gästehaus noch besser für Konferenzen der Friedens- und Menschenrechtsgruppen und für Veranstaltungen für Erwachsene dienen kann, sollen für jugendliche Teilnehmer der Friedensschule wieder separate Schlafräume gebaut werden. Die frühere, sehr spartanische Jugendherberge, die dem Standard israelischer Jugendherbergen nicht mehr entsprach, konnte nicht mehr benutzt werden. Sie ist inzwischen umgebaut und wird als Rezeption und Lobby des Gästehauses und für dessen Verwaltung genutzt. Die 15-16jährigen jungen Teilnehmer der Friedensschule, ob Juden oder Araber, betrachten den Besuch in der Friedensschule oft als outing, bei dem man seinen Gefühlen, die von den workshops sehr angespannt werden können, auch schon mal nachts freien Lauf läßt. Das tut den schönen Appartements und den anderen Gästen dann nicht gut. Zum Bau der Schlafräume für Jugendliche haben wir bereits eine Spende von 100.000,- DM erhalten. Dies langt aber leider nicht. So hoffen wir auf weitere Zuwendungen für diesen wichtigen Zweck.

Nach der Wahl,

bei der sich, wie die meisten Araber Israels, viele der arabischen Dorfmitglieder enthielten, die jüdischen Barak gewählt hatten, lud das Doumia-Team des Dorfes zu einer Aussprache ein, bei der die unterschiedlichen Ansichten friedlich ausgetauscht wurden.

Kindergarten und Schule

Obwohl in diesem Jahr die drei religiösen Feste Weihnachten, Eid al-Fitr (Ende des Ramadan) und Chanuka zusammenfielen, kam wegen der Ereignisse im Land keine richtige Feiertagsstimmung auf. Im Kindergarten und der Schule beschloß man, auf die üblichen Feiern mit Geschenken zu verzichten. Anstelle dessen gab es in den Klassen besondere Aktivitäten. Die Kinder brachten Geschenke mit für Kinder, die woanders Unterstützung und Liebe entbehren. Mitglieder des Schülerrates fuhren mit Eltern und Lehrern zu zwei Einrichtungen für Kinder in Jerusalem: in die Abteilung für an Krebs erkrankte Kinder des Hadassah-Krankenhauses in Ein Kerem und das Heim von St.Vincent de Paul für Kinder, die nicht bei ihren Eltern leben können.

Tu-Bi’shvat/Eid I Shajara

Kindergarten und Schule feierten gemeinsam die jüdische und palästinensische Version des Baumpflanztages. Die Kinder lernten viel über die Natur, zeichneten Bäume und pflanzten Setzlinge an einer neuen Straße im Dorf, wo 10 neue Familien gerade ihre Häuser bauen.


Bruno Hussar Stiftung

Am 3.2.2001 hat der Vorstand unseres Vereins “Freunde von Neve Shalom/Wahat al Salam e.V.” die Errichtung und die Satzung der Bruno-Hussar-Stiftung beschlossen. Auf unsere Bitten waren bis dahin schon mehr als 100.000,- DM auf das Vereinskonto bei der Sparkasse Siegburg eingegangen. So konnten wir Stiftungsbeschluß und Satzung bei der Bezirksregierung in Köln einreichen. Allen Spendern herzlichen Dank!

Die Stiftung will das friedliche Zusammenleben von Juden, Christen und Muslimen in Israel/Palästina im Sinne des verstorbenen Dominikanerpaters Bruno Hussar, Jerusalem, fördern.” heißt es in der Satzung.

Im Jahr der Errichtung der Stiftung können Zuwendungen zusätzlich zu normalen Spenden von der Steuer abgezogen werden. Wer also die Arbeit für den Frieden im Heiligen Land langfristig sichern will, hat dazu nun eine gute Möglichkeit. Bitte kennzeichnen Sie Überweisungen an die Stiftung entsprechend auf dem Überweisungsformular.

 

 

Die Friedensschule in 2001

war trotz der schwierigen Umstände sehr aktiv. Seit den blutigen Unruhen im September-Oktober – wir berichteten - ist es für Begegnungen zwischen jüdischen und arabischen Jugendlichen schwieriger geworden. Arabische Schulen, mit denen die Friedensschule (FS) seit Jahren zusammengearbeitet hat, halten sich zurück. Die Araber in Israel haben ein Problem, zu „business as usual“ zurückzukehren. Die Pädagogen der FS versuchen auch nicht, Leiter und Lehrer arabischer Schulen zu Begegnungen zu über-reden. Trotzdem konnten mehrere workshops von 3 Tagen durchgeführt werden, u.a. zwischen der Renee-Kassan-Schule von Jerusalem und dem Christlichen Gymnasium von Ilabun in Galiläa, die jüdische Gruppe hatte 27, die arabische 35 Teilnehmer; eine weitere mit 31 arabischen Schülern aus Ilabun und 32 jüdischen von Kfar Hayarok.

Vor der Begegnung zwischen 28 jüdischen Schülern von der Oberschule von Ben Shemen und 23 arabischen von der Oberschule Dir Hanna meinte der Schulleiter von Ben Shemen, daß für diese Jugendbegegnung die Zeit nicht gut sei. Er sagte, daß die Meinungen der jungen Leute extreme Tendenzen hätten und es für die Araber nicht fair wäre solche Ansichten zu hören. Er schämte sich wohl auch, daß seine Schüler so extrem waren. So kamen die Lehrer und die Friedensschule überein, zuerst ein uni-nationales Seminar zu halten. 120 Schüler nahmen teil. Von diesen wurden dann die Teilnehmer der Begegnung mit Dir Hanna ausge-wählt. Bei dieser erklärten die jüdischen Teilnehmer, daß der uninationale workshop für sie eine gute Vorbereitung war und sie so weniger von den Meinungen der arabischen Teilnehmer überrascht wurden. Dennoch blieb ein großer Zwiespalt in der Wahrnehmung der Realität auf beiden Seiten.

Universitäts-Kurse

Zur Zeit laufen an den Universitäten Tel Aviv und Haifa Kurse der FS über Friedenspädagogik, wöchentlich 3,5 Stunden.

An einem zweitägigen workshop in der FS im Januar nahmen 14 jüdische und 16 arabische Studenten der Kurse an den Universitäten Tel Aviv und Haifa teil.

Uninationale Programme

Neben dem oben berichteten gab es weitere für eine große Zahl jüdischer und arabischer Schüler.

Deutsch-Jüdische Begegnungen

Im Januar führte ein Studientag eine Gruppe deutscher Akademiker, die in Israel arbeiten, mit Mitarbeitern der FS zusammen. Man beschäftigte sich gemeinsam mit Fragen der Identität, der Vergangenheit und der Verantwortung für sie und tauschte Erfahrungen der gegenwärtigen deutschen und israelischen Gesellschaft aus. Das Treffen half u.a. einen workshop von 2 Tagen im Februar vorzubereiten, bei dem sich deutsche Volontäre der Aktion Sühnezeichen mit jüdischen Abiturienten der Gonen-High-School in Jerusalem zu den selben Themen austauschten. Auf deutscher Seite war Barbara Meyer jeweils die Koordinatorin.

Kurse für Lehrer und Schulleiter

Eine jüdische Lehrerin, die an der FS einen Kurs für Gruppenleiter absolviert hatte, organisierte Begegnungen zwischen jüdischen Lehrern ihrer Schule und arabischen Lehrern der Mar-Elias-Schule von Ibelin. Die zwei Sitzungen in Ibelin, an denen je 15 Lehrer von beiden Seiten teilnahmen, waren schwierig. Bei den Demonstrationen im Oktober war ein Schüler der arabischen Schule von der israelischen Polizei getötet worden und der Schmerz und Zorn des Lehrkörpers war überwältigend. Dazu kam, daß keine Behörde, auch nicht das Erziehungsministerium, ein Wort des Beileids geäußert oder Unterstützung angeboten hatte.

Die Stadtverwaltung Tel Aviv

bat die FS um ein Seminar für jüdische und arabische Lehrer über die Oktoberereignisse. Nach zwei Sit-zungen nur für jüdische Lehrer mühten sich am 31.1.01 50 jüdische und 70 arabische Lehrer um mehr Verständnis für die Sicht der anderen.

Lehrer an Partnerschulen, die Schüler zur FS schicken, kamen zusammen, um die Lage seit Oktober zu besprechen und sich mit dem Widerstand, den andere Lehrer nun gegen Schülerbegegnungen haben, auseinanderzusetzen.

Die „Community Schools“, zu denen jüdische und arabische Grundschulen im ganzen Land ge-hören, hielten diesmal ihre Jahres-konferenz zum Thema jüdisch-ara-bischer Beziehungen. Der Leiter der Community Schools in Tel Aviv-Jaffa hatte die FS gebeten für die jüdischen Lehrer eine uninationale Vorbereitungssitzung und dann für alle 120 jüdischen und arabischen Teilnehmer einen dreistündigen workshop zum o.a. Thema zu halten. Um in kleinen Gruppen arbeiten zu können, wirkten viele Pädagogen der FS mit. Die knappe Zeit wurde gut genutzt. Die Diskussion war freimütig und interessant. Die Einladung eines arabischen Referenten, Professor Dr. Ramzi Suleiman von der Universität Haifa, und der FS zu einer Veranstaltung einer Behörde unter Aufsicht des Erziehungsministeriums bewies Mut und gibt Hoffnung.

Außerdem war die FS noch an anderen jüdisch-arabischen pädagogischen Veranstaltungen beteiligt, u.a. für Frauen, für das Bibel-Land-Museum, für ein Internet Projekt im Negev, für Mitarbeiter der YMCA-Kindergärten, usw., usw.

Begegnung Christlicher und Muslemischer Studenten

Mit Unterstützung der Stiftung Welt-ethos hielt die FS vom 23.-24.März einen Zweitages-Workshop für 28 christliche und 33 muslemische Universitätsstudenten aus Galiläa. Nach den Unruhen um den Bau einer Moschee nahe der Basilika in Nazareth waren die Beziehungen zwischen beiden Gemeinschaften in Galiläa sehr angespannt. Beim ersten Treffen dieser Art wurden die Argumente sehr offen und deutlich geäußert. Doch war man sich einig, daß man der selben Gruppe angehöre und gleiche nationale Interessen verfolge. FS und Teilnehmer sprachen begeistert vom workshop und waren sich einig, daß weitere Zusammenarbeit nötig sei.

Der Deutsche Evangelische Kirchentag findet vom 13.-17.6.2001 in Frankfurt/M unter dem Leitwort „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ statt.

Wir werden im „Markt der Möglichkeiten“ im Marktbereich 3 mit einem Stand vertreten sein und freuen uns über einen Besuch.

 

Mitgliederversammlung

Am 6.10.2001 um 19.30 Uhr findet im Hedwig-Dransfeld-Haus in Bendorf die jährliche Mitgliederversammlung unseres Vereins mit Rechenschaftsbericht und Neuwahl des Vorstandes statt. Wir laden alle Mitglieder herzlich ein! Gäste sind willkommen!

Die Jahrestagung

wird vom 5. - 7.10.2001 im Hedwig-Dransfeld-Haus Bendorf unter dem Prophetenwort stehen:

"Das Werk der Gerechtigkeit wird der Friede sein und die Tat der Gerechtigkeit Ruhe und Sicherheit auf immer" (Jes. 32,17)

Die Sehnsucht der Menschen nach Frieden, Ruhe und Sicherheit erfordert den Einsatz ihrer Kräfte für die Gerechtigkeit, wie Jesaia sagt. Nur wer sie tut, wird in einer Aue des Friedens (Neve Shalom) leben. (Jes.32,18).

Patriarch Michael Sabbah von Jerusalem hat in seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit 2001 Gerechtigkeit und Frieden für alle, Palästinenser und Israelis gefordert.

Wir laden auch in diesem Jahr nicht nur unsere Mitglieder, sondern alle am Frieden im Nahen Osten und an Bildungs-, Gemeinwesensarbeit Interessierten ein. Am Einsatz der Gemeinschaft der Friedensoase in Israel für Frieden und gleiche Rechte für alle, gerade in den Zeiten politischer Unruhe, wollen wir uns ein Beispiel nehmen für unseren Einsatz für Gerechtigkeit für die Menschen in unserem Lande. Referenten aus Israel und Deutschland werden das Thema an diesem Wochenende mit uns erörtern.

 

ANMELDUNG

 

Urkunden für Landspenden

Wir haben allen Freunden, die auf unsere Bitten 1993 und 1998 größere Spenden für die Lösung des Landproblems überwiesen haben, eine schöne bebilderte Urkunde geschickt. Mit ihrer Hilfe konnten die Kosten der Landübertragung beglichen werden. Falls wir jemand dabei übersehen haben sollten, bitten wir um Entschuldigung und darum uns das mitzuteilen, damit wir ihr oder ihm auch eine Urkunde schicken können.

Ganz allgemein bitten wir um vollständige Angabe der Anschrift auf den Überweisungsträgern. Sonst können wir uns nicht bedanken und (bei Spenden über 100,-DM) keine Spendenquittungen schicken. Wenn Ihre Spende für einen besonderen Zweck (z.B. Stiftung, Schule, Jugendschlafräume) gilt, bitte vermerken!

Gregor III

Am 29.11.2000 wurde Erzbischof Lutfi Laham, Jerusalem, von der Synode der Griechisch-Katholischen-Melkitischen Kirche zum Patriarchen gewählt. Wir wünschen ihm, der uns als Referent auf unserer Jahrestagung 1999 in Bendorf begeistert hat, zu seinem neuen Amt, das er nun als Gregor III von Damaskus ausübt, Gottes Segen und Gesundheit!

Zur Nachahmung empfohlen

Zur Gründung der Bruno-Hussar-Stiftung hat eine uns vorher nicht bekannte Dame DM 5.000,- überwiesen. Am Telefon sagte sie, daß eine Freundin ihr von dem Projekt erzählt habe, und sie froh sei, daß sie mit ihrem Geld etwas so Sinnvolles unterstützen kann. Wenn Sie Bekannte haben, die auch etwas geben könnten, z.B. für die Unterbringung für Jugendliche (s.S. 2) oder für die Stiftung, sprechen Sie sie doch mal an!

 

  Allen Freunden des Friedens,
der erneut sehr bedroht ist,
frohe und gesegnete Ostern!

Hermann Sieben

 


Beiblatt 

 

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© 2000 Verein der Freunde von Neve Shalom/Wahat al-Salam
e.V. Geschäftstelle: Sonnenrain 30, 53757 Sankt Augustin.

Revised: 16-Jun-2002.