Rundbrief               04 / 2002

 

Gegen-, Neben- oder Miteinander?

heißt nicht nur das Thema unserer Jahrestagung (s.S.4!)

Israelis und Palästinenser müssen sich entscheiden. Zur Zeit ist Gegeneinander Trumpf: da spielen junge palästinensische Extremisten, die für sich jede Hoffnung auf eine menschenwürdige Zukunft aufgegeben haben, mit Attentaten und eine israelische Regierung, die mit ihrer Kriegsmaschine gnadenlos alles niederwalzt, was sich ihr in den Weg stellt, einander die Bälle für den nächsten Schlag und die Schuldzuweisung für dieses grauenvolle Unheil zu. Die Sünde kam mit dem 7.Tag, sagte schon vor Jahren der große israelische Wissenschaftler und Denker Professor Yeshayahu Leibowitz, als Israel sich 1967 durch den Erfolg im Sechstagekrieg verführen ließ, ein anderes Volk zu besetzen und zu unterdrücken. Dies widersprach den Absichten der ur-sprünglichen Zionisten wie Martin Buber, die gemein-sam mit den Arabern das Land entwickeln wollten. Ben Gurion hatte auf dem Zionistenkongreß 1929 sowohl eine Herrschaft der Araber über die Juden als auch die der Juden über die Araber abgelehnt. Heute stimmen alle Beobachter zu, daß das Problem mit militärischen Mitteln nicht zu lösen ist, sondern nur im friedlichen Nebeneinander zweier Staaten. Eine Chance dazu bot der Vorschlag der Saudischen Regierung bei der Konfe-renz der arabischen Staaten in Beirut, die gesamte arabische Völkergemeinschaft solle Israel anerkennen und normale Beziehungen mit ihm aufnehmen, wenn Israel sich aus allen 1967 besetzten Gebieten zurück-zieht. Über Gebietsaustausch könne man dabei reden. In der angesehenen israelischen Tageszeitung Haaretz schrieb Akiva Eldar am 25.3. einen sehr positiven Kommentar zu dem Friedensplan der Saudis. Er gab Sharon den Rat „Erkläre Dich zum Sieger und geh raus!" Der aber hat gegen den Vertrag von Oslo seit seinem Amtsantritt 34 neue Siedlungen gebaut und wiederholt erklärt, zuletzt am 21.4.02, daß es eine Räumung von Siedlungen mit ihm nicht geben werde. Er beantwortete das Friedensangebot und einen schrecklichen Selbstmordanschlag auf eine Pessachfeier in Netanya mit einem massiven Einmarsch in die autonomen palästinensischen Gebiete. Er vermittelt den Eindruck, daß er die von ihm 1982 im Libanon beabsichtigte Vernichtung Arafats und der palästinensischen Strukturen nun vollenden will.

Daß auch ein Miteinander von Juden und Arabern mög-lich ist, zeigen unsere Freunde im Friedensdorf. Bei-spiele für gemeinsame Hilfsaktionen der Dorfgemein-schaft finden sich auf S. 2. Zunächst aber der Bericht von Daniela Kitain über ein Schulfest am 11.März 2002: Miteinander-Lernen:

Die Feiertage der drei Religionen

Eröffnungsworte von Diana Shalufi-Rizek – Codirektorin

„Wir, das Lehrerteam, haben uns zusammengesetzt und überlegt: Können wir es uns erlauben ein Fest der drei Religionen zu organisieren, während außerhalb alles zerstört wird?

Wir haben uns selbst die Antwort gegeben: Ja, um bei Verstand zu bleiben, um der lieben Kinder willen, die täglich zur Schule kommen, um der Eltern willen, die jedes Lobes wert sind, die treu bleiben und - nicht weniger wichtig - auch um unserer selbst willen, der Lehrer, die so sehr eine Bestärkung brauchen, positive Energie, die uns erfüllen soll, damit wir weiterhin treu und loyal unseren Weg gehen und unsere Botschaft weitergeben können. Also wurde das Fest organisiert – ein Abend des Lernens über die drei Feiertage, die zu unseren drei Religionen gehören – Das Hedschra-Neujahr des Islam, das jüdische Pessach und das christliche Osterfest."

Das Fest startete mit einer von den Kindern vorbereiteten Ausstellung, die ihren Platz im Auditorium hatte. Eltern und Kinder kamen in der großen Halle zusammen, die in drei Bereiche unterteilt war, für jeden der drei Festtage. In jedem Bereich gab es eine Ausstellung von Gegenständen, die zu diesem Fest gehören

und von den Kindern von zuhause mitgebracht worden waren. Ge-schmückt war sie mit von den Kin-dern gemalten Bildern. Auf aus der Schule gebrachten Computern konnten die Besucher die Geschich-te jedes Feiertages, seine Symbole, Werte und Ausstattung betrachten. Alles war in Arabisch und Hebräisch erklärt, damit jeder einen direkten Eindruck in seiner eigenen Sprache bekommen und wirklich Nutzen davon haben konnte.

In einer Ecke gab es Stände mit einem Zitat von Martin Luther King Jr. über Gewalt in drei Sprachen:

Die äußerste Schwäche der Ge-walt ist, daß sie eine Spirale nach unten darstellt und genau das er-zeugt, was sie zu zerstören sucht. Anstatt das Übel zu vermindern, vervielfältigt sie es. Du magst durch Gewalt einen Lügner ermor-den, aber du kannst nicht die Lüge töten, noch weniger dadurch der Wahrheit Geltung verschaffen. Durch Gewalt mordest du den Hassenden, aber nicht den Haß. In der Tat, Gewalt vermehrt nur Haß. Gewalt mit Gewalt zu erwidern vervielfältigt die Gewalt und fügt einer sternenlosen Nacht noch tiefere Finsternis zu. Dunkelheit kann keine Dunkelheit vertreiben, nur Licht kann das tun. Haß kann nicht Haß vertreiben, nur Liebe kann das."

Seine Botschaft drückt in unserer jetzigen Situation aus, was uns zu sagen wichtig war.

Wochen harter Arbeit der Kinder und Lehrer waren für dieses Ereignis eingesetzt worden. Das Resultat war sehr bewegend. Ein Vergnügen war es zu sehen, wie die Kinder ih-ren Eltern die Geschichte der ande-ren Religionen erklärten. Es war packend die Leute zu sehen, wie sie miteinander lasen, Eindrücke austauschten. Die Gegenwart so vieler hingebungsvoller Menschen zu erfahren war schön in diesen so unruhigen und lieblosen Zeiten.

Das Fest erfüllte uns mit Hoffnung, daß wir dennoch andere Zeiten erleben werden, in denen unsere beiden Völker einander mit eigenen Beiträgen bereichern werden, anstatt einander zu hassen und zu töten, eine Zeit, wo es Wachstum und gegenseitige Liebe zwischen uns gibt.

Aus Bemerkungen der Eltern:

„Glückwünsche zu eurer Aktivität, die uns in diesen dunklen Tagen Hoffnung und Licht gibt. Ich habe viel Neues gelernt." Ayelet Oron.

„Dies bringt uns die Religionen nahe, wir lernen die geistlichen Inhalte jeder Religion. Ich habe die Ausstellung sehr genossen. Der Inhalt ist Liebe, Akzeptanz und ein Akt des Gebens zu allen Religionen. Wäre doch Verständnis, Liebe und Frieden in unserem Land so, wie wir sie hier erleben." Na’amate, Mutter von Majda, Rina und Sara.

„Anerkennung allen Lehrern. In diesen sorgenvollen Tagen ist diese große Ausstellung wirklich ein Beweis der Einzigartigkeit dieser Schule und ihrer Lehrer. Sie lehrt unsere jungen Kinder einander zu akzeptieren und zu achten. Möge Gott euch Kraft geben weiterzumachen. Danke!" Waafa Hasin, Mutter von Ayat und Rawan.

Notruf zu Humanitärer Hilfe

Am 18.April kam ein dringender Hilferuf der Dorfgemeinschaft von Neve Shalom/Wahat al Salam:

Palästinenser befinden sich in einer unbeschreiblichen humanitären Krise. Die Situation in vielen Städten und Dörfern (auch in solchen, die nicht durch militärisches

Einrücken verwüstet wurden) ist hoffnungslos und am Rande einer Katastrophe. In NSH/WAS tun wir, was wir können, um diese Leiden zu lindern. Am 14.4. hat ein freiwilliges Koordinationskomitee von 2 jüdischen und zwei arabischen Mitgliedern von NSH/WAS die Arbeit begonnen.

Unmittelbare Not:

Ca. 16.000 NIS (4000 Euro) fehlen uns, um Medikamente für das palästinensische Dorf Beit Sira (im Landkreis Ramallah) zu kaufen.

Am Samstag, 13.4.02, sandte NSH/WAS ein

medizinisches Team nach Beit Sira, dessen Einwohner seit über 3 Monaten ohne jede medizinische Versorgung waren. 4 Ärzte, ein Krankenpfleger und ein Apotheker behandelten in mehrstündiger freiwilliger Arbeit ungefähr 300 Personen. Obwohl sie (von der Dorfgemeinschaft von NSH/WAS finanzierte) Medikamente dabei hatten, war der Vorrat schon in der ersten Stunde erschöpft.

Beit Sira ist ein Dorf von 3.000 Menschen auf der anderen Seite der „Grünen Linie" und grenzt an das wohlhabende israelische Dorf von Maccabim. Von der Absperrung wurde Beit Sira besonders hart betroffen, da die meisten Dorfbewohner ihren Broterwerb in Israel hatten.

Das Dorf liegt an der Hauptstraße von Gaza nach Ramallah. Mehrere Familien waren u.a. in Baumschu-len an der Straße beschäftigt. Vor einigen Monaten hat die Armee die Straße geschlossen und unpassierbar gemacht. Seither ist das Dorf nur über Feldwege erreichbar. So wurde die Existenzgrundlage der Dorfbewohner vernichtet. Auch die Dorfschule wurde geschlossen, da die Lehrer nicht mehr zu ihr hinkommen.

Obwohl NSH/WAS schon früher Beit Sira geholfen hat, war die Situa-tion noch nie so ernst. Ohne Arbeit haben viele ihre Ersparnisse längst aufgebraucht. An diesem Samstag verteilte die Gruppe aus NSH/WAS auch anderthalb Tonnen Lebens-mittel (Reis, Zucker und Mehl).

Die Aktion in Beit Sira folgte einer anderen Unterstützungsaktion durch NSH/WAS vor einer Woche, als Medikamente im Wert von 17.000 NIS in Krankenhäuser von Ramallah und Jenin gebracht wur-den. Von dieser Summe hatten die Bewohner von NSH/WAS selbst 13.500 aufgebracht, 3.500 waren auf einen früheren Hilferuf ge-spendet worden.

Wir benötigen dringend ca. 4.000 Euro, um die notwendigen Medika-mente für Beit Sira kaufen zu kön-nen. Darüber hinaus würden wir gern noch mehr zur Verfügung haben, um so viel humanitäre Hilfe wie möglich in palästinensischen Städten und Dörfern leisten zu können. Das Komitee wird dafür sorgen, daß die Hilfe (Medikamen-te und Nahrungsmittel) dorthin kommt, wo sie am dringendsten benötigt wird." Soweit der Hilferuf aus NSH/WAS.

Inzwischen hat am Samstag, 20.4., eine Gruppe von sieben Ärzten und 4 Helfern (die meisten aus NSH/ WAS) eine ähnliche Aktion in einem weiteren Dorf der Westbank, Beit Liqya, durchgeführt und dort 360 Hilfesuchende medizinisch versorgt. Die nächste Fahrt soll am 27.4. nach Nablus führen, wohin die Friedensschule von früheren gemeinsamen Seminaren mit palästinensischen Friedensgruppen, u.a. in Zypern, Kontakte hat. Lastwagen mit Lebensmitteln und Medikamenten stehen in Israel bereit. Bisher hat die Armee nicht die Durchfahrt erlaubt, hoffentlich gelingt es jüdischen Freunden noch die Genehmigung zu erwirken.

In „Ha’aretz" stand am 21.4.02 auch ein dringender Notruf der Redaktion für medizinische Versor-gung der besetzten palästinensi-schen Dörfer und Städte. Der Arti-kel schließt: „Wir dürfen nicht nochmal die schockierenden Bilder von israelischen Truppen sehen, die mit Tränengas und sogar mit Gewehrfeuer Menschenrechtsorganisationen daran hindern, Nahrung, Medizin, Wasser und andere Hilfe zu bringen, und freiwillige Ärzte und Krankenschwestern daran, palästinensische Zivilisten zu behandeln. Dies ist ein Moment humanitärer Not. Israel kann nicht im Weg stehen und darf die Aufgabe derer, die helfen wollen, nicht noch schwieriger machen." So weit Ha’aretz.

Auf diesen Hilferuf hat der Vorstand der von uns im Vorjahr gegründeten Bruno-Hussar-Stiftung am 20.4.02 beschlossen, den Gewinn aus Zinsen des Gründungsjahres in Höhe von 2.430,- Euro für diese dringende humanitäre Aktion zur Verfügung zu stellen und Spenden, die nicht als Zustiftung zum Kapital der Stiftung gekennzeichnet und deshalb zeitnah zu verwenden sind, für diese Aktion zu nehmen. In der Satzung der Stiftung steht bei Zweck unter 2d: „Förderung der Menschenrechte, der Gleichberechtigung und der Achtung aller Menschen in Israel und Palästina und von sozialen Projekten, die diesen Zielen dienen."

Wer selbst etwas dazu tun will, kann dies durch Überweisung auf das Konto 32012296 der Stiftung bei der Kreissparkasse in Siegburg BLZ 38650000 tun. Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Zustiftungen zum Kapital auf dieses Konto, um in kommenden Jahren mehr Mittel zur Verfügung zu haben. Größere Zustiftungen zum Kapital können im Gründungsjahr, d.h. noch bis Ende Juni 02, steuersparend über bis zu 10 Jahre verteilt geltend gemacht werden.

Eine Leserin unserer Rundbriefe hat uns mitgeteilt, daß sie sich entschlossen hat, in ihr Testament ein Vermächtnis für die Stiftung aufzunehmen. Wer dazu Rat will, kann den auch von Juristen in unserem Vorstand bekommen.

Das Spirituelle Zentrum im An-denken an Pater Bruno will in diesen schwierigen Zeiten mit Seminaren u.a. zu religiösen Themen zur Verständigung beitragen:

Am 25.April hat es z.B. zu einem Seminar eingeladen, das die Rolle der drei Religionen in dieser schwierigen Periode des Konflikts und die Bedeutung des Dialogs zum Thema haben wird. Als Referenten wurden dazu gewonnen: Rabbi David Rosen, der vor kurzem an dem interreligiösen Treffen in Kairo teilgenommen hatte, der katholische Priester und Erzieher Elias Chacour und Kadi Ahmed Natur, Präsident des hohen islamischen Gerichts in Israel.

Das Gästehaus leidet unter dem völligen Ausfall des Tourismus nach Israel. Seminare, z.B. für Freiwillige der Aktion Sühnezeichen und Theologiestudenten der Dormitionabtei Jerusalem fanden statt, auch Tagungen von Friedensgruppen.

Die Friedensschule führt trotz der sehr spannungsgeladenen Situation ihre workshops im Gästehaus fort, wenn auch mit Einschränkungen wegen der Angst der die Jugendli-chen entsendenden Eltern und Lehrer. Michal Zak, jüdische Leiterin in der Friedensschule, schrieb von der schwierigen Situation, in der sich alle, Juden und Palästinenser, als Erzieher in der Zeit des Krieges befinden, u.a..."Es ist wichtiger, zu reden über den Willen zu retten, zu helfen, zu trösten, und den Schrecken zu stoppen – den Schrecken, der in meinem Namen verübt wird... In einer der Demonstrationen trug einer ein Schild „Nicht in meinem Namen!" Wenn ich doch sagen könnte, daß dies nicht in meinem Namen geschieht, doch es geschieht so, und deshalb muß ich etwas tun."

Hinweise:

Evi Guggenheim-Shbeta aus Neve Shalom/Wahat al Salam, die z.Zt. in der Schweiz Spenden für das Dorf sammelt, wird am Abend des 23.6. in Erlangen, am 24.6.2002 in Münster/Westfalen, am 25.6. in der Volkshochschule Bielefeld und am 26.6.in Nürtingen, Pfarrei St.Johannes, sprechen. Auch Gäste sind herzlich willkommen. Nähere Informationen sind per e-mail von friedensoase@gmx.de erhältlich.

Am 30.6.02 hält unser Mitglied Gidon Horowitz in der Katholi-schen Akademie Freiburg mit einem arabischen Märchenerzähler einen Benefizabend für die Friedensarbeit von NSH/WAS. Auskunft unter 0761/31918-0

Den notleidenden Menschen im Nahen Osten wünschen wir endlich mehr Frieden und uns

Frohe Pfingstfeiertage und einen schönen Sommer

Ihr Hermann Sieben

Internationaler Kurs der Friedensschule

Die Friedensschule plant vom 19.-28.August 2002 einen internationalen Fortbildungs-Kurs für Fachkräfte zum Thema „Gruppen in Konflikt" zu halten. Er wird sich mit der Theorie von Gruppenprozessen, ihrer Analyse und der Vermittlung von Fähigkeiten durch praktische Erfahrung, sowie der israelischen Wirklichkeit bei einer Exkursion beschäftigen.

Nähere Auskünfte sind per e-mail von Sigalit Givon zu erhalten: sigalit.sfp@nswas.com

---------------------------------------------------------------------------

Mitgliederversammlung

Am 5.10.2002 um 19.30 Uhr findet im Hedwig-Dransfeld-Haus in Bendorf die jährliche Mitgliederversammlung unseres Vereins mit Rechenschaftsbericht des Vor-standes statt. Wir laden alle Mitglieder herzlich ein! Gäste sind willkommen!

--------------------------------------------------------------------

Die Jahrestagung

findet vom 4. - 6.10.2002 im Hedwig-Dransfeld-Haus Bendorf unter dem Motto statt:

Gegen-, Neben- oder Miteinander?

Israelis und Palästinenser entscheiden die Zukunft des Nahen Ostens

Werden beide dem tödlichen Kreis von Gewalt und Gegengewalt entkommen und als friedliche Nachbarn für eine bessere Zukunft gemeinsam Verantwortung tragen? Beide Völker können der Kern eines gemeinsamen Wirtschaftsraums sein, der ihnen und den Nachbarstaaten große Möglichkeiten der Entwicklung bietet. Wenn sie aber diese Chance nicht nutzen, laufen nicht nur die Völker des Nahen Ostens Gefahr in ihren Krieg hineingezogen zu werden.

Die jüdischen und arabischen Familien im Friedensdorf Neve Shalom/Wahat al Salam geben als israelische Bürger ein Beispiel, daß Juden und Palästinenser gemeinsam Gegenwart und Zukunft gestalten können. Dieses Mit- und Füreinander von Menschen unterschiedlicher Sprache, Volkszugehörigkeit, Religion und Kultur kann auch für Nachbarschaftsprobleme in Deutschland und Europa vorbildlich sein.

Referenten aus Israel und Europa werden mit uns über die Frage für Israel und Palästina, aber auch für uns hier nachdenken, die wir auch in Arbeitsgruppen behandeln wollen. Zugesagt haben bereits: Herr Grisha Alroi-Arloser, israelischer Wirtschafts- und Sozialexperte, Herr Suleiman Abu Dayyeh, Koordinator der Friedrich-Naumann-Stiftung für deren Entwicklungsprojekte in den Palästinensergebieten. Wir erwarten auch Vertreter des Friedensdorfes.
Alle am Frieden im Nahen Osten und an Bildungs-, Gemeinwesenarbeit und einer friedlichen Zukunft für alle Menschen in Europa und der Welt Interessierten -nicht nur unsere Mitglieder - sind herzlich eingeladen.

Wer unsere Referenten vor oder nach der Tagung zu sich einladen will, möge sich rechtzeitig melden.

A N M E L D U N G

Zur Tagung der Freunde von Neve Shalom / Wahat al Salam e.V. vom 4.-6.10.2002 in Bendorf bei Koblenz melde ich mich an. Ich möchte übernachten:

bullet

im Zweibettzimmer im Haupthaus (Dusche/WC auf der Etage) für Euro 72,-

bullet

im Einzelzimmer im Haupthaus (Dusche/WC auf der Etage) für Euro 77,-

bullet

im Zweibettzimmer im Martinshaus (mit D/WC) für Euro 88,-

bullet

im Einzelzimmer im Martinshaus (mit D/WC) für Euro 110,-

bullet

im Mehrbettzimmer für Schüler, Studenten, Erwerbslose für Euro 58,-

bullet

möchte teilnehmen, ohne im HDH zu übernachten, für Euro 54,-

bullet

Teilnahme ohne Übernachtung für Schüler, Studenten, Erwerbslose für Euro 40,-

Den Beitrag für die Tagung (mit Vollverpflegung) überweise ich auf ein Konto des Vereins. Die Zimmer werden nach Eingang der Anmeldung und Möglichkeit vergeben.

Name:............................................................

Anschrift:........................................................

....................................................................

Tel/Fax:...........................email:.......................

Datum:....................

Unterschrift

Zutreffendes bitte ankreuzen und die Anmeldung an die Geschäftstelle (s.u.!) senden! Wer seine Anschrift nicht in der ausgelegten Teilnehmerliste haben möchte, möge dies bei der Anmeldung angeben.

An Freunde des Friedensdorfes, deren e-mail Anschrift wir kannten, haben wir zwischen den Rundbriefen Kurzinformationen aus dem Friedensdorf und Israel gesandt. Wer diese in Zukunft auch erhalten will, möge seine Anschrift mailen an Friedensoase@gmx.de

 


 

Rundbrief (Apr 01) Rundbrief (Nov 00) Rundbrief (Jun 00)  Rundbrief (Dez 99)  Rundbrief (June 99)

© 2002 Verein der Freunde von Neve Shalom/Wahat al-Salam
e.V. Geschäftstelle: Sonnenrain 30, 53757 Sankt Augustin.

Revised: 15-Jan-2003.